Lexikon

Rad
Bei Straßenbahnwagen seit 1881 zunächst Speichenräder eingesetzt; für Triebwagen bis in die vierziger Jahre vorherrschende Bauform, danach Scheibenräder eingesetzt; bei Beiwagen bereits ab Anfang der dreißiger Jahre Scheibenräder verwendet. Das Rad besteht aus Radkörper (bei Speichenrädern: Radstern und Felge; bei Scheibenrädern: Radscheibe) und Radreifen (Bandage). Nennmaß für die Radgröße ist der Laufkreisdurchmesser. Ab etwa 1933 Anwendung von reifenlosen Kompakträdern (Monoblockradsatz). Statt der üblichen Radkörper aus Metall (Guß- oder Schmiedeeisen) wurden verschiedentlich auch Radkörper aus Hartholz, Schichtholz und auch aus glasfaserverstärktem erprobt.