Chronik der Magdeburger Straßenbahn

1920
Eröffnung Industriegelände
Zwischen Alte Neustadt und dem Industriegelände wird der Straßenbahnbetrieb durch die Linie 9 aufgenommen.Die Linienführung erfolgt vom Deopt Sudenburg - Hasselbachplatz - Kaiserstraße (Otto-von-Guericke-Straße) - Hauptbahnhof - Kaiserstraße - Staatsbürgerplatz - Bötticherplatz - Rogäzerstraße - Saalestraße - Industriegelände (Linienlänge 7,9km).
16.09.1921
Wendescheleife Alt Westerhüsen
Pendelverkehr Buckau - Westerhüsen
Nach Kriegsende werden die Bauarbeiten weitergeführt und zwischen Buckau und Westerhüsen wird ein Pendelverkehr eingerichtet. Alle 13 beschaften Triebwagen können nicht in das Stadtgebiet fahren, da die städtische Straßenbahn mit Rollenstromabnehmer fährt und die Voroerbahn mit Lyrastromabnehmern. 
15.09.1925
Betriebsvertrag
Die Vorortbahn schließt mit der städischen Straßenbahn einen Betriebsvertrag ab. Die städtische Straßenbahn erhält 7,5% von den Bruttoeinnahmen und 33,3 % vom Reinerlös.
1925
Gleisarbeiten gegen über der Johanniskirche
Elektrische Weichen
Am Hasselbachplatz wird die erste elektrisch stellbare Weiche in Betrieb genommen. Im laufe des Jahres werden weitere 24 elektrisch stellbare Weichen in Betrieb genommen.
30.04.1926
Streckenteil Frohse
Das 3km lange Streckenteil zwischen Westerhüsen und Frohse wird Inbetrieb genommen.
09.09.1926
Vorortbahn errseicht Schönebeck
Die Bauarbeiten bis Schönebeck/Salzer Straße sind beendet und die Vorortbahn kann bis unmittelbar bis zum Bahnübergang der Eisenbahnstrecke Magdeburg - Halle (Saale) fahren.
Auch bei der Vorortbahn werden Liniennummern eingeführt.
Linie 12 - Staatsbürgerplatz - Westerhüsen (Linienlänge (11,0 km)
Linie 14 - Staatsbürgerplatz - Schönebeck (Linienlänge 17,0 km)
1927
Umbau Hasselbachplatz
Die Gleisanlagen auf dem Hasselbachplatz werden grundlegend umgebaut. Der bis zu diesem Zeitpunkt dort stattfindende Kreisverkehr der Straßenbahn wird aufgegeben, die Strecken werden über die Platzmitte geführt.
1927
Theaterausstellung
Vom Mai bis Oktober findet auf der Rotehorninsel die Deutsche Theaterausstellung statt. Hierfür werden vom Waggonbau Christoph & Unmack in Niesky zehn neue Triebwagen und zehn neue Beiwagen beschafft.
1928
Scherenstromabnehmer
65 Triebwagen werden auf Scherenstromabnehmer umgerüster. Somit kann das Streckennetz, bis auf die Strecken zum Werder und dem Industriegelände, durchgängig mit Scherenstromabnehmer befahren werden.
1929
Fahrleitungsarbeiten im Bereich Hauptbahnhof
Rollenstromabnehmer ade
Weiter 41 Triebwagen werden auf Scherenstromabnehmer umgerüster. Somit ist die Umrüstung vom Rollenstromabnehmer auf Scherenstromabnehmer abgeschlossen